Das digitale Vertrauen steht 2026 prekär im Mittelpunkt von wirtschaftlicher Stabilität, öffentlichem Vertrauen und der Sicherheit unseres alltäglichen Online-Lebens. An vielen Orten erodiert es auch weitaus schneller, als Institutionen, Regierungen und Technologieanbieter es wiederherstellen können.
Betrug, Scams und Finanzkriminalität stellen inzwischen eine ausgewachsene globale Krise dar und agieren zusammen als miteinander verbundene Systeme, die für herkömmliche Abwehrmechanismen unverständlich sind. Sie untergraben Volkswirtschaften, Regierungen und Gemeinschaften jeder Größe auf der ganzen Welt.
Um zu verstehen, wie FIs heute Betrug und Finanzkriminalität bekämpfen, welche Erwartungen sie an die Zukunft haben, welche Auswirkungen die KI hat und wie der Stand der Zusammenarbeit zwischen Bankinstituten ist, befragte BioCatch 1.440 Fachleute für Betrugsprävention, Verhinderung von Finanzkriminalität sowie Risiko und Compliance in Banken aus 25 Ländern auf fünf Kontinenten. Um diese globalen Erkenntnisse in einem interaktiven, frei zugänglichen Format einzusehen, können Sie die vollständige Umfrage hier lesen: Die Zukunft des digitalen Vertrauens: KI-Agenten und die Geschwindigkeit von Betrug und Finanzkriminalität.
Einige unserer globalen Erkenntnisse:
- Agentische KI ist ein großes Problem: 84 % der Befragten glauben, dass KI-Agenten im nächsten Jahr die größte ausnutzbare Schwachstelle der Branche sein könnten, während 60 % erwarten, dass KI-vermitteltes Banking die Effektivität traditioneller Betrugsabwehr verringern wird, und 72 % glauben, dass es sehr schwierig sein wird, zwischen legitimen KI-unterstützten Aktionen und böswilliger oder manipulierter KI-Aktivität in einer Zukunft zu unterscheiden, in der Agenten üblicherweise Transaktionen initiieren.
- Betrugsversuche und -verluste nehmen überall zu: Der Anteil der Befragten, die von zunehmenden jährlichen Betrugsversuchen berichten, stieg von 71 % in der Ausgabe 2025 dieser Umfrage auf 81 % im Jahr 2026. Ebenso stieg der Anteil derjenigen, die von zunehmenden jährlichen Betrugsverlusten berichten, von 59 % auf 76 %.
- Bereitschaft zur Zusammenarbeit: Die Mehrheit der Befragten (86 %) gibt an, dass ein Echtzeit-Informationsaustausch über das empfangende Konto bei einer Interbanktransaktion die Fähigkeit ihrer Bank verbessern würde, Scams zu stoppen, während 85 % sagen, dass der Interbank-Informationsaustausch dabei helfen würde, Betrug und Finanzkriminalität zu stoppen.
- Agentische KI-Angriffe sind bereits Realität: Vier Fünftel (80 %) der Befragten geben an, dass ihr Institut bereits Angriffe erlebt hat, bei denen agentische KI eingesetzt wurde.
- Kundenvertrauen hat Priorität: Mehr als 96 % der Befragten geben an, dass ihr Institut bereits die Kundenabwanderung spezifisch in Bezug auf Betrugs- und Scam-Erfahrungen misst, während 39 % angeben, dass dies ein primärer Treiber für Investitionsentscheidungen ist.
- Pauschale Sicherheitsmaßnahmen sind ein Problem: Mehr als zwei Drittel (68 %) der Bankführungskräfte glauben, dass der Ansatz ihres Unternehmens zur Betrugsbekämpfung, Prävention von Finanzkriminalität und Erstattung zu einem Nettoverlust an Kunden geführt hat. Während mehr als die Hälfte (56 %) diesen Kundenverlust auf nicht erstattete Verluste zurückführt, macht die verbleibende 44 % die Kundenabwanderung in ihrem Institut auf zu viel Reibung zurückzuführen.
Für das vollständige Bild: Jetzt herunterladen oder noch heute die interaktiven Ergebnisse durchblättern.
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