Moderne Malware operiert häufig innerhalb legitimer Banking-Sitzungen und bleibt dadurch für viele klassische Sicherheitskontrollen unsichtbar. Geräte, Zugangsdaten und Authentifizierung erscheinen vertrauenswürdig, obwohl im Hintergrund bereits betrügerische Aktivitäten stattfinden.
Durch die Analyse von Verhaltenssignalen innerhalb der Sitzung können Banken verdächtige Aktivitäten frühzeitig erkennen und eingreifen, bevor finanzielle Schäden entstehen.
Die Herausforderung
Sobald Malware auf einem Endgerät aktiv ist, kann sie Zugangsdaten, Einmalpasswörter und weitere sicherheitsrelevante Informationen abgreifen. In fortgeschrittenen Fällen lassen sich sogar Transaktionen direkt über das kompromittierte Gerät initiieren.
Da diese Aktivitäten innerhalb legitimer Kundensitzungen stattfinden und häufig normales Nutzerverhalten imitieren, bleiben sie für viele herkömmliche Kontrollen zunächst unsichtbar. Die Folge sind finanzielle Schäden, hoher manueller Ermittlungsaufwand und komplexe Nachbearbeitungsprozesse.


Unser Ansatz
BioCatch analysiert das Verhalten innerhalb der gesamten digitalen Sitzung und unterscheidet zwischen menschlichen Interaktionen und automatisierten oder skriptgesteuerten Aktivitäten.
Verhaltenssignale wie Mausbewegungen, Eingabemuster und der Verlauf der Nutzerinteraktion liefern Hinweise auf Aktivitäten, die nicht zu typischem menschlichem Verhalten passen, selbst wenn Gerät, Login und Navigation zunächst legitim erscheinen.
Auffälligkeiten wie ungewöhnlich gleichmäßige Mausbewegungen, stark standardisierte Interaktionsabläufe oder unnatürliche Eingabegeschwindigkeiten können auf Malware oder automatisierte Aktivitäten innerhalb einer scheinbar legitimen Sitzung hindeuten.
So können Banken durch Malware ausgelöste Transaktionen frühzeitig erkennen und eingreifen, bevor finanzielle Schäden entstehen.
Wie Malware-Aktivitäten sichtbar werden
Abweichendes Nutzerverhalten
Interaktionsmuster, die deutlich vom etablierten Verhalten eines Nutzers abweichen, können auf eine Manipulation der Sitzung oder auf Aktivitäten im Hintergrund hindeuten.
Auffälligkeiten bei der Dateneingabe
Kopier- und Einfügevorgänge, unterbrochene Eingaben oder ungewöhnliche Eingabesequenzen können Hinweise auf automatisierte Prozesse oder manipulierte Eingaben liefern.
Automatisierte
Interaktionen
Mausbewegungen und Interaktionsmuster ohne die für Menschen typische Variabilität können auf automatisierte oder extern gesteuerte Aktivitäten innerhalb der Sitzung hinweisen.
![]()
Lösungsübersicht: Schutz vor Malware-basierten Kontoübernahmen
Erfahren Sie, wie Behavioral Intelligence menschliche Interaktionen von automatisierten Aktivitäten unterscheidet und Malware erkennt, die innerhalb legitimer Kundensitzungen aktiv ist, bevor betrügerische Transaktionen ausgeführt werden.
Synthetische Intelligenz:
Einheitliche Datenerfassung. Kontinuierliche Telemetrie. Verhaltenssequenzierung. Vorausschauende Analyse. Entscheidungsfindung in Echtzeit.
Kein Anbieter hat bisher Verhaltensintelligenz in dem Umfang eingesetzt, den wir als machbar bewiesen haben. Wir analysieren kontinuierlich mehr Nutzersitzungen (16 Milliarden und es werden immer mehr), erfassen mehr Signale (über 3.000), liefern zuverlässigere Erkenntnisse und schützen mehr Kunden im digitalen Bankwesen (mehr als eine halbe Milliarde) als jeder andere Anbieter von verhaltensorientierten Lösungen zur Prävention von digitalem Betrug. Dabei berücksichtigen wir das jeweilige Gerät, die genutzten Anwendungen und die Transaktionsgewohnheiten der Kunden, um zuverlässige und präzise Signale für ein reibungsloses und sicheres Kundenerlebnis zu liefern.
Gemeinsam können wir Betrug und Finanzkriminalität verhindern.
Nehmen Sie gemeinsam mit unseren globalen Beratern und Experten für Betrugsermittlung an einer 30-minütigen detaillierten Analyse der neuesten Taktiken, Techniken und Vorgehensweisen (TTPs) teil, die Betrüger derzeit in Ihrem Land einsetzen, um Ihre Kunden zu betrügen und Ihrem Unternehmen zu schaden.




