SIM-Swapping-Angriffe zielen darauf ab, bestehende Authentifizierungsverfahren zu umgehen und sich als legitimer Kontoinhaber auszugeben. Sobald Betrüger die Kontrolle über eine Mobilfunkverbindung oder ein kompromittiertes Endgerät erlangen, erscheinen Geräte, Zugangsdaten und Authentifizierungsmerkmale häufig legitim.
Deshalb reicht es nicht aus, nur den Anmeldeprozess zu überwachen. Banken benötigen zusätzliche Transparenz über das Verhalten innerhalb der laufenden Sitzung, um Hinweise auf Kontoübernahmen und betrügerische Aktivitäten frühzeitig zu erkennen.
Die Herausforderung
Bei SIM-Swapping- und Device-Compromise-Angriffen übernehmen Betrüger die Kontrolle über zentrale Authentifizierungsmerkmale eines Kunden. Dadurch können sie Einmalpasswörter abfangen, Verfahren zur Multi-Faktor-Authentifizierung umgehen und Zugangsdaten zurücksetzen.
Sobald die Kontrolle über das Konto etabliert ist, lassen sich Zahlungen auslösen, neue Geräte registrieren oder legitime Kunden vom Zugriff auf ihr Konto ausschließen.
Da die Anmeldung erfolgreich verläuft und Gerät, Zugangsdaten sowie Authentifizierung auf den ersten Blick legitim erscheinen, bleiben diese Angriffe häufig unentdeckt, bis bereits finanzielle Schäden entstanden sind.


Unser Ansatz
Die Erkennung von SIM-Swapping- und Device-Compromise-Angriffen erfordert zusätzliche Transparenz über das Verhalten innerhalb einer laufenden Sitzung.
BioCatch kombiniert Verhaltenssignale mit Geräteinformationen und dem Authentifizierungskontext, um Anzeichen für eine Kontoübernahme oder eine externe Einflussnahme frühzeitig sichtbar zu machen. Veränderungen bei Interaktionsmustern, Navigationsverhalten oder der Vertrautheit mit den genutzten Informationen können zusätzliche Hinweise auf kompromittierte Kundenkonten liefern.
Selbst wenn Einmalpasswörter abgefangen werden und die Anmeldung erfolgreich erscheint, können diese Abweichungen auf ein erhöhtes Risiko hinweisen.
Ergänzend dazu überwacht DeviceIQ die Geräteumgebung über mehrere Sitzungen hinweg und erkennt Veränderungen, die auf neue, unbekannte oder manipulierte Geräte hinweisen können. Dadurch erhalten Banken eine zusätzliche Signalebene, um Kontoübernahmen früher zu erkennen und Risiken zu begrenzen.
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Wie sich eine Kontoübernahme erkennen lässt
Veränderungen der Geräteumgebung
Treten neue oder bislang unbekannte Geräte in Kombination mit veränderten Verhaltensmustern auf, kann dies auf eine mögliche Kontoübernahme oder eine kompromittierte Geräteumgebung hindeuten.
Abweichungen vom bisherigen Nutzerverhalten
Interaktionsmuster, die deutlich vom bekannten Verhalten eines Kunden abweichen, können zusätzliche Hinweise darauf liefern, dass eine andere Person auf das Konto zugreift.
Auffälligkeiten bei Standort und Netzwerk
Ungewöhnliche Änderungen bei IP-Adresse, Standort oder Netzwerkumgebung können darauf hindeuten, dass der Zugriff aus einer neuen, unbekannten oder potenziell kompromittierten Umgebung erfolgt.
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